Nach einem Zugunfall am Bahnhof in Itzehoe am Freitagmittag, dem 3. November, bei dem 16 Menschen verletzt wurden, ereignete sich nun eine weitere Kollision auf der Sylt-Strecke!
Ein Autozug ist am Dienstagvormittag, dem 7. November, auf der Bahnstrecke zwischen Niebüll und Westerland auf Sylt in der Nähe von Morsum in eine Rinderherde gefahren.
Sylt: Autozug fährt in Rinderherde
Der Zug sei auf der Fahrt nach Westerland gewesen, als der Lokführer die Tiere auf den Gleisen bemerkte und eine Schnellbremsung einleitete, teilte die Bundespolizei mit. Dennoch sei es zu einer Kollision gekommen, bei der sieben Tiere verendeten und drei vom Tierhalter erlöst werden mussten.
Insgesamt bestand die Herde aus 27 Rindern. Die Bahnstrecke war seit 9.51 Uhr für mehrere Stunden gesperrt, um die 17 restlichen Rinder einfangen zu können. Um 12.50 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben. Wie die Rinder auf das Gleis gelangen konnten, war zunächst unklar.
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Sylt-Fans traurig
In den sozialen Netzwerken verfolgten viele Sylt-Fans den Unfall und die Neuigkeiten über die Sperrung der Strecke. Ein Mann kommentierte den Unfall: „Sehr furchtbar. Der arme Besitzer der Rinderherde musste auch noch die Tiere erlösen.“ Eine Sylt-Liebhaberin merkte an, dass es nicht das erste Mal sei, dass ein Zug in eine Rinderherde gefahren sei. „Oh nein, die armen Tiere“, trauerte jemand um die Rindergruppe.
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Auch wenn die Fahrgäste einen Schock erlebten, wurde bei dem Unfall auf Sylt niemand verletzt. Doch diese Fahrt wird wohl noch lange in der Erinnerung der Gäste bleiben. (mit dpa)