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Ostsee: Tourismus-Studie zeigt erschreckendes Ausmaß! Muss jetzt ein Knigge für Urlauber her?

Sommer an der Ostsee: Paradies für Urlauber, Albtraum für Einheimische! Eine neue Studie zeigt den wachsenden Frust – könnte ein Knigge die Lösung sein?

© IMAGO / Margit Wild

Die Ostsee: 5 Fakten über das Baltische Meer

Die Ostsee hat eine Fläche von 412.000 Quadratkilometer. Die tiefste Stelle in der Ostsee beträgt 459 Meter. Im Durschnitt ist das Meer etwa 52 Meter tief. Im Englischen und in vielen anderen Sprachen bezeichnet man die Ostsee als Baltische See oder als Baltisches Meer.

Sommermonate an der Ostsee – für Urlauber ein Paradies, für Einheimische oft das große Chaos.

Eine neue Tourismus-Studie zeigt nun das Ausmaß des Frusts – ist ein Knigge für Urlauber an der Ostsee der einzige Ausweg?

Ostsee: Regeln als letzter Ausweg

Andere Länder, andere Sitten: In vielen Urlaubsländern sind drastische Touristen-Maßnahmen bereits an der Tagesordnung. In Rom ist es beispielsweise verboten, sich auf der Spanischen Treppe niederzulassen – bis zu 1.000 Euro werden bei Missachtung für Urlauber fällig. Auch hierzulande wünschen sich Einheimische mehr Regeln.

Eine aktuelle Tourismus-Studie spricht Bände: Rund 64 Prozent der Befragten sprechen sich für Benimm-Regeln für Gäste und für ein respektvolles Verhalten auf Reisen aus, wie die „Ostsee Zeitung“ (OZ) berichtet. Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV, hat da eine ganz genaue Vorstellung.

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Ostsee: Ist das die Lösung?

Gegenüber der „OZ“ plädiert er für freundliche Tipps statt harte Regeln. Diese sollen beispielsweise zum Umweltschutz beitragen oder das Zusammenleben erleichtern. Hier spielt auch der Küstenschutz eine große Rolle. Einige Leser der Zeitung sprechen sich für Urlauber-Knigge aus. So heißt es beispielsweise: „Oh ja, bitte. Viele verhalten sich, als wäre es ihr Eigentum und als könnten sie machen, was sie wollen.“ Doch manch einer hält davon auch gar nichts.


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„Verhaltensregeln? Wie peinlich ist das denn bitte?“. Betont wird von vielen Lesern jedoch, dass eine gemeinschaftliche Rücksichtnahme einfach das A und O sei – außerdem sollte sich jeder zuerst einmal an die eigene Nase fassen.