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Ostsee: Beliebtes Wahrzeichen spurlos verschwunden – die Wahrheit überrascht

Es gibt einen ungewohnten Anblick auf einer Ostsee-Insel – hier fehlt doch etwas! Wird das beliebte Wahrzeichen wieder kommen?

© IMAGO / Leo

Die Ostsee: 5 Fakten über das Baltische Meer

Die Ostsee hat eine Fläche von 412.000 Quadratkilometer. Die tiefste Stelle in der Ostsee beträgt 459 Meter. Im Durschnitt ist das Meer etwa 52 Meter tief. Im Englischen und in vielen anderen Sprachen bezeichnet man die Ostsee als Baltische See oder als Baltisches Meer.

Für viele Urlauber gibt es nichts Schöneres, als direkt an die Ostsee zu fahren und die frische Meeresbrise zu genießen. Ein Spaziergang entlang der Küste wirkt oft wie Balsam für die Seele und hilft, den Alltagsstress hinter sich zu lassen.

Besonders beliebt bei Stammgästen ist die malerische Insel Usedom. Doch wer hier an die Seebrücke kommt, reibt sich verwundert die Augen – es fehlt etwas!

Ostsee: Historische Uhr am Ahlbecker Strand verschwindet

Wie der „Nordkurier“ berichtet, ist die berühmte historische Stranduhr vom Seebrückenvorplatz in Ahlbeck verschwunden. Die Uhr, die seit 1911 das Bild des Ostseebades prägte, wurde abgebaut und nach Berlin transportiert. Bis Juli dieses Jahres müssen die Strandbesucher auf das markante Wahrzeichen verzichten.

Doch der Grund für die Abwesenheit dürfte den Ahlbeckern und Urlauern gleichermaßen gefallen: Die Uhr wird aufwendig restauriert und soll wieder ihr ursprüngliches Aussehen erhalten.

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Ostsee: Hierhin ist sie verschwunden!

Die Restaurierung der historischen Uhr ist aufwendig. Die Arbeiten werden in der Werkstatt des Berliner Restaurators Helmich durchgeführt und sollen die Uhr wieder in ihre ursprüngliche Form bringen. „Die Restaurierung soll das ursprüngliche Aussehen der historischen Uhr wiederherstellen“, sagte ein Sprecher der Kaiserbäder dem Nordkurier. Neben der Farbgebung und der Konstruktion soll auch der Rückbau älterer Umbauten berücksichtigt werden, um das historische Erscheinungsbild der Uhr zu erhalten. Dafür investiert die Gemeinde stolze 95.000 Euro, um das Usedomer Wahrzeichen für kommende Generationen zu erhalten.


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Die Uhr wurde 1911 von der Berlinerin Maria Grunack als Zeichen ihrer Verbundenheit mit dem Kaiserbad Ahlbeck gestiftet. Ursprünglich musste die Uhr noch wöchentlich aufgezogen werden, heute ist das Uhrwerk vollelektronisch, aber das alte Pendelwerk blieb erhalten. Die Restaurierung stellt sicher, dass die Ahlbecker Stranduhr auch in Zukunft ihre historische Bedeutung für die Ostsee-Region behält.