Das Sturmtief „Zoltan“ ereilte ganz Deutschland – besonders der Norden wurde schwer getroffen. Auch auf der Insel Norderney trieb der Sturm sein Unwesen.
Die Bilder, die sich am Tag nach dem Ereignis zeigen, machen Norderney-Liebhaber fassungslos.
Norderney: Natürlicher Küstenschutz wird Opfer
Die Insel Norderney ist bekannt für ihre beeindruckenden Sanddünen. Und auch wenn man meinen mag, sie seien nur für den Tourismus zuständig – sie haben doch eine weitaus wichtigere Rolle auf der Insel.
Die Dünen bieten nämlich eine Art natürlichen Küstenschutz. Neben der einzigartigen Flora und Fauna, die hier entsteht, sind Dünen auch ein wichtiges Erholungsgebiet. Doch sie sind gleichzeitig aufgrund des ständigen Einflusses von Meer und Wind sehr veränderlich. Die Auswirkungen davon zeigen sich nun auf Norderney.
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Norderney: Dünenabbrüche im Osten
Denn die Struktur der Insel wurde durch das Sturmtief „Zoltan“ stark beeinflusst – besonders im Osten kam es zu starken Dünenabbrüchen. Auch die „Weiße Düne“ wurde abermals nicht verschont. Diese Düne sorgt bei den Insulanern schon seit Anfang 2023 für Besorgnis (MOIN.DE berichtete). Obwohl stürmische Windböen und leichte Sturmfluten nichts Neues an der Nordseeküste sind, schockieren Bilder, die das Geschehen auf Norderney festhalten, in den sozialen Medien.
Am Himmel ziehen immer noch dunkle Wolken auf, es dringt auch am Tag nach dem großen Sturm kaum Tageslicht auf die Insel. Ein Blick genügt, um zu erkennen, wie wenig Sand am Strand übrig geblieben ist. Die Dünen sehen mitgenommen aus, der abgebröckelte Sand hat tiefe Spuren hinterlassen.
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In den Kommentaren zeigen sich die Menschen schockiert. „Absolute Katastrophe“, kommentiert ein Mann. Ein anderer bemerkt direkt: „Da ist aber ganz schön viel Sand weg. Heftig“. Doch die Schäden des Sturmtiefs „Zoltan“ sind geschehen – wie die Insel Norderney gegen den Sandverlust vorgeht, wird sich zeigen.